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ExPest - Schädlingsbekämpfung

Christopher Geoghegan
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Ratten und Mäuse

Wanderratte   -   Rattus norvegicus

Vorkommen:

Weltweit; Überwiegend bodenständige Reviere, bewohnt Kanalisationen und Böschungsbereiche, häufig flächendeckender Befall.

 

Lebensweise/Verhalten:

Lebt in Rudeln; guter Schwimmer und Kletterer; aktives Nacht- und Dämmerungtier, durchstreift das bewohnte und gegenüber anderen Rudeln bzw. Nagern verteidigte Revier (Ausdehnung bis zu 1km) zielgerichtet auf Nahrungssuche, ständig wiederkehrende Nageaktivität an bevorzugten Stellen; hohes Lernvermögen.

 

Nahrung:

Allesfresser; Getreide, Samen, Nüsse, Süßigkeiten, andere Lebensmittel aber auch Stoffe tierischer Herkunft (tötet gelgentlich kleinere Tiere,frisst auch Ass); kann sich zu Nahrungsspezialisten entwickeln.

 

Entwicklung:

7 - 8 Jungtiere pro Wurf, jährlich 2 - 3 Würfe, rascher Populationsaufbau, größere Rudel, mehrjährig

(1 - 3 Jahre)

Hausratte   -   Rattus rattus

Vorkommen:

Weltweit, in Westdeutschland selten,ausgehend von See- und Binnenhäfen mit umfangreichem Befall ganzer Gebäude- und Anlagenkomplexe, fast keine bodenständige Reviere; in Ostdeutschland häufiger, in früheren Jahren im ländlichen LPG-Bereich und Mülldeponien fast gleichhäufiges Auftreten wie Wanderratten; im städtischen Nichthafenbereichselten, nicht in Kanalisationen.

 

Lebensweise/Verhalten:

Individuenreiche Kolonien, Nacht- und Dämmerungstier, durchstreift hochaktiv das bewohnte Areal, weniger zielgerichtet, hervorragende Kletterer, wenig Bodenkontakt, bevorzugt hochgelegen Verbergeorte; ständig wiederkehrende Nageaktivität an bevorzugten Stellen; untereinander verträglicher als die Wanderratte (Rattus norvegicus), daher geringere Abwanderung besonders bei hohem Futterangebot.

 

Nahrung:

Getreide, Samen, Nüsse aber auch Kartoffeln und andere saftige Lebensmittel (Nahrungspräferenz als ursprüngliches Baumtier: Früchte); kann sich zu Nahrungsspezialisten entwickeln.

 

Entwicklung:

Ca. 5 Junge pro Wurf, jährlich 3 - 6 Würfe, rascher Populationsaufbau, hohe Individuendichte am Befallsort, mehrjährig

Hausmaus   -   Mus musculus domesticus

Vorkommen:

Weltweit; Ganzjährig in Gebäuden lebende Population; im Sommer auch im Freiland, ziehen sich im Herbst/Winter häufig in Gebäude zurück.

 

Lebensweise/Verhalten:

Leben in Familienverbänden; überwiegend nachtaktiv und sehr scheu; geringe Aktionsradien, in der Regel 10 - 12 m vom Nest; guter Kletterer; nagt häfig kleinere Nahrungsmengen, aber auch an vielen Materialien und Stellen im Raum nicht nur zur Nahrungsaufnahme.

 

Nahrung:

Lebensmittel aller Art, bevorzugen kohlenhydratreiche, pflanzliche Nahrung, besonders Getreide und Getreideprodukte; geringer Wasserbedarf.

 

Entwicklung:

Tragezeit 18 - 20 Tage, 4 - 6 Würfe pro Jahr mit durchschnittlich 4 - 8 Jungen; Geschlechtsreife nach 2 - 4 Monaten. Lebensdauer ca. 2 Jahre.

Feldmaus   -   Microtus arvalis

Vorkommen:

Nördliche Hemisphäre; ganzjährig im Freiland lebende Populationen, häufig auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen, Park- , Grün- und Sportanlagen; von dort Zulaufin Gebäude; M. agrestis bevorzugt feuchtere Lebensräume als M. arvalis.

 

Lebensweise/Vorkommen:

Tag- und Nachtaktiv; im Freiland koloniebildend; große Aktionsradien und Befallsareale, beide Arten schwimmen; in Gebäuden stressbedingt hohe Aktivität, hoher Materialschaden, keine Vermehrung, Überträger von Hantaviren.

 

Nahrung:

Pflanzliche Nahrung, besonders Getreide, auch Rüben, Rinde, Pflanzenwurzeln.

 

Entwicklung:

Tragezeit ca. 20 Tage; bis zu 7 Würfe pro Jahr mit 3 - 12 Jungtiere; Weibchen nach 13 Tagen paarungsbereit; Lebensdauer selten über 9 Monate.

Rötelmaus   -   Myodes glareolus

Vorkommen:

Eurasien; überall wo Buchenwälder vorkommen, nördlich auch auf Fichten ausweichend bis 68. Breitengrad, östlich bis Altai Gebirge; ganzjährig im Freiland lebende Populationen; meist unterirdische, gelegentlich auch oberirdische Baue/Nester, auch in ungestörten Anbauten (Holzschuppen und -stapel, Vorratsschuppen etc.) und Sommerhäusern; Verbindungswege dicht unter Laubschicht bzw. Schneedecke.

 

Lebensweise/Verhalten:

Flexibel tag- und nachtaktiv, abhängig von Jahreszeit und anwesenden Konkurrenzarten (z.B. nachtaktive Gelbhalsmaus); im Freiland meist koloniebildend; eine der häufigsten Säugetierarten in Europa; im Verbreitunggebiet wichtigster Überträger von Hantaviren (Typ Puumala, PUUV).

 

Nahrung:

Überwiegend saisonal verfügbare pflanzliche Nahrung, im Winter auch Baumrinde; Arthropoden, Würmer, selten Vogeleier ganzjährig als Beikost.

 

Entwicklung:

Tragezeit ca. 21 Tage; pro Weibchen 2 - 3 Würfe mit 3 - 7 Jungtieren; Lebensdauer selten über 18 Monate.


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